Bibel-Erlebnis-Impuls der Woche
Bibel-Erlebnis-Impuls
Samstag, 4. Februar 2012 - 10:24 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Februar
5. Sonntag im Jahreskreis
05.02.2012
aus Markus 1,29-39
Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.
Sie sprachem mit Jesus über sie, und er ging zu ihr,
faßte sie an der Hand und richtete sie auf.
Da wich das Fieber von ihr,
und sie sorgte für sie.
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Die Schwiegermutter des Simon wird bedingungslos geheilt. Keine guten Taten waren der Grund, nicht mal ihr Glaube war eine Bedingung. Die Tat folgt danach.
Nicht um sich Heilung oder den Himmel zu verdienen, sondern aus Dankbarkeit.
Wir Christen wollen das Gute nicht tun, damit Gott uns liebt - sondern weil er uns liebt.
Bei uns ist nicht der Sabbat, der 7.Tag, der Ruhetag (als Belohnung für die Arbeit), sondern der Sonntag, der 1. Tag, (als Geschenk und Grund unserer Arbeit)
Denken wir diese Woche an mindestens 3 Geschenke die Gott uns letzte Woche gemacht hat, und schenken aus Dankbarkeit 3x unsere Zeit und unsere Gaben an andere weiter.
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6. Sonntag im Jahreskreis
12.02.2012
aus Markus 1,40-45
Jesus hatte Mitleid mit ihm (dem Aussätzigen),
er streckte die Hand aus,
berührte ihn
und sagte: Ich will es -
werde rein!
Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz,
und der Mann war rein.
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Die Aussätzigen von heute sind die Randgruppen
und die Menschen mit denen niemand etwas zu tun haben will.
Vielleicht Landstreicher,beruflich Gescheiterte,
Behinderte, Alte, Sonderlinge und viele mehr.
Der erste Schritt auf sie zu ist „Mitleid“ - im Wortsinn.
Nichts herablassendes, sondern das Einfühlungsvermögen,
das Leid anderer mit zu fühlen, die Welt aus ihren Augen zu sehen.
Dann der Mut die Hand aus zu strecken – Sie zu berühren,
ohne daran zu denken: Was werden andere sagen? Die werfen mich noch mit denen in einen Topf!
Als Nächstes - der Wille: Ja ich will – für mich bist du kein Aussätziger!
Überlegen wir, wen wir diese Woche „berühren“ möchten,
vor denen wir uns immer gescheut haben.
Gehen wir auf diesen Menschen zu und wir werden sicher selbst beschenkt.
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7. Sonntag im Jahreskreis
19.02.2012
aus Jesaja 43,18-19.21-22.24b-25
So spricht der Herr:
Denkt nicht mehr an das, was früher war;
auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
Seht her, nun mache ich etwas Neues.
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Bei Gott haben wir immer die Chance völlig neu anzufangen. Nehmen wir diese Woche als einen Neustart.
Verwundern wir unsere Mitmenschen und richten unseren Blick nach vorn. Zerstören wir die Vorurteile die andere von uns haben und beginnen etwas Neues.
Damit geben wir auch Gott die Chance ganz Neues in unserem Leben zu wirken!
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Donnerstag, 19. Januar 2012 - 10:46 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Januar
2. Sonntag im Jahreskreis
15.01.2012
aus 1. Samuel 3,3b-10.19:
Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen!
Wenn er dich wieder ruft, dann antworte:
Rede, Herr; denn dein Diener hört.
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Oftmals meinen wir beten sei: „Reden mit Gott“.
Wir plappern Gott oft voll wie die Heiden, die meinen sie müssten viele Worte machen um erhört zu werden.
Doch Jesus sagt uns in der Bergpredigt, dass Gott weiß was wir brauchen
noch ehe wir ihn bitten.
Es kann gut und befreiend sein, Gott unser Herz auszuschütten.
In erster Linie bedeutet beten, aber: „Hören auf Gott“.
Spricht denn Gott noch zu uns, wie damals in biblischen Zeiten?
Er spricht zu uns, durch sein Wort der Bibel, durch die Nöte unserer Mitmenschen
und durch unser Gewissen, dass wir an Gott ausrichten.
Nutzen wir diese Woche, um uns im Hören auf Gottes Wort zu üben.
Lassen wir sein Wort in unsere Seele fallen.
Ersticken wir es nicht gleich mit unseren Kommentaren.
Hören wir in uns hinein:
Was würde Gott uns heute sagen?
Was ist sein Wille für uns?
Stellen wir uns richtig vor, er würde zu uns sprechen.
Wenn wir mit seinem Wort vertraut sind,
wissen wir sehr gut, wann wir uns selbst betrügen,
und was Gott von uns will.
Rede Herr, Dein Diener hört!
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3. Sonntag im Jahreskreis
22.01.2012
aus Jona 3,1-5.10:
Das Wort des Herrn erging an Jona:
Mach dich auf den Weg,
und geh nach Ninive, in die große Stadt,
und droh ihr alles an, was ich dir sagen werde.
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Setzen wir diese Woche alle unsere Kreativität und Fähigkeiten ein,
auf Unrecht in unserer Umgebung aufmerksam zu machen.
Sei es am Arbeitsplatz, dass wir für Ausgenutzte unsere Stimme erheben.
Sei es in unserer Stadt, dass wir auf die Armen und Alten aufmerksam machen.
Oder Global gesehen auf die Ausbeutung anderer Länder und der Natur.
Ein bisschen viel verlangt?
Nun, Jona war auch ein Mensch, der sich nichts zutraute,
und ein Typ der nicht so auf andere zugehen konnte.
Nach langem Zögern und Weigern fasste er aber Mut.
Und: Er war der einzige Prophet des Alten Testaments
der sofort sichtbaren Erfolg hatte!
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4. Sonntag im Jahreskreis
29.01.2012
aus Markus 1,21-28:
Da erschraken alle,
und einer fragte den anderen: Was hat das zu bedeuten?
Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet.
Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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Markus verrät uns nicht, was Jesus verkündet hat,
sondern nur WIE er es verkündet hat.
Die Wirkung seiner Worte war gewaltig.
Mit unserer Mimik, Gestik und Betonung
sagen wir viel mehr aus als mit unseren Worten.
Auf der Theaterschule habe ich zunächst nicht gelernt,
in andere Rollen zu schlüpfen,
sondern mich selbst kennen zu lernen
und mich auszudrücken.
Nutzen wir diese Woche um uns zu beobachten:
Lernen wir uns kennen, und üben ruhig zunächst übertrieben
daheim im stillen Kämmerlein, mit unserer ganzen Person zu sprechen.
Dies wird uns helfen in unserer Beziehung zu unseren Mitmenschen,
und im Weitersagen der Botschaft Jesu.
Ruhen wir uns nicht darauf aus, dass wir inhaltlich viel zu sagen haben.
WIE wir diesen Inhalt vermitteln ist viel entscheidender dafür
was letztlich gehört und verstanden wird.
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Mittwoch, 30. November 2011 - 17:07 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Advent + Weihnachtszeit
1. Adventssonntag
27.11.2011
aus Markus 13,33-37
Was ich euch aber sage, das sage ich allen:
Seid wachsam!
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Ein Mönch, der gerade den Hof kehrte,
wurde gefragt, was er tun würde, wenn er in wenigen Stunden sterben müsste.
Er sagte: Weiterkehren!
Seien wir bereit und wachsam,
im Frieden mit uns und allen,
damit wir ganz bei der Sache sein können, die wir gerade tun.
Achten wir vor jeder neuen Aufgabe auf unseren Atem,
werden wir uns bewusst, dass wir leben und wach sind.
Machen wir uns bewusst, dass Gott jetzt bei uns ist.
Genießen wir jeden Augenblick.
Lassen wir uns nicht hetzen und den Augenblick verschlafen.
Seien wir wachsam in diesem Advent.
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Vor allem für katholische Christen, hier noch der Text für ein Lied zu Sankt Nikolaus:
(Nach der Melodie: Kündet allen in der Not)
Du bist nicht der Weihnachtsmann
und auch nicht aus Schoko-o-la-a-de!
Nein, du bist viel besser dran:
Wohnst bei Jesus in der Gna-a-de.
Drum Sankt Niklaus, bitt i-ich dich:
bet für mich!
Text: Patrick Martin
(Für nicht-gewerbliche Zwecke mit Quellenangabe: www.patrick-martin.de frei zur Verfügung.)
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2. Sonntag im Advent
04.12.2011
aus Jesaja 40,1-5.9-11
Steig auf einen hohen Berg, Zion,
du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem,
du Botin der Freude!
Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott.
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Jerusalem, Zion, dass sind wir!
Wir können auch unseren Namen eintragen.
Wir, die wir zu Gott gehören,
Wir sind Botin der Freude.
Wir haben den Auftrag, diese Freude zu verkünden.
Jetzt im Advent ist die richtige Zeit.
Die Menschen sehnen sich nach einer anderen Botschaft, als die des Konsums.
Weihnachten wurde den Menschen gestohlen.
Das Fest der Geburt des Erlösers in einem Stall,
wurde ersetzt von einer Erfindung des Coca Cola Konzerns: Dem Weihnachtsmann.
Die Gotteslästerung erreicht ihren Höhepunkt,
wenn in Nürnberg und anderswo
ein Mädchen im kitschigem Rauschgoldengel-Gewand
behauptet, es sei das Christkind
und als" Botschaft" verkündet:
"Kauft, kauft, kauft!"
Eine genaue Umkehr der christlichen Weihnachtsbotschaft,
des Gottes der für uns arm wurde,
um uns mit sich selbst zu beschenken.
Werden wir diese Woche zur Botin der Freude
und schenken das Weihnachtsfest zurück.
Überlegen wir jeden morgen, bei welcher Gelegenheit
wir wen beschenken wollen
mit der Botschaft der Freude
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3. Sonntag im Advent
11.12.2011
aus Jesaja 61,1-2a.10-11
Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn.
Meine Seele soll jubeln über meinen Gott.
Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils,
er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit.
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Unsere Gesellschaft prägt uns.
Unsere Mitmenschen nach Leistung zu beurteilen,
haben wir angelegt wie eine 2. Haut.
Üben wir diese Woche bewusst, diese Werte mit den Werten Gottes zu vertauschen:
Jeder Mensch ist unabhängig von seiner Leistung unendlich wertvoll und ein Wunschkind Gottes.
Dies beginnt bei dem Menschen, den wir im Spiegel sehen,
und schließt Menschen in unserer näheren und weiteren Umgebung ein:
Vom hilflosen Kind im Mutterleib bis zum pflegebedürftigen alten Menschen.
Vom frommen getauften Christen, über Moslems,
Juden, Homosexuelle, Stadtstreicher, Atheisten
zum Multimillionär oder Superstar.
Hier der Impuls für diese Woche:
Legen wir abends bewusst beim Auskleiden
alle Vorurteile und falschen Werte ab, die wir heute übernommen haben.
Morgens beim Ankleiden,
legen wir bewusst die Gewänder des Heils an
und den Mantel der Gerechtigkeit.
Auf das uns Gottes Werte zur 2. Haut werden.
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4. Sonntag im Advent
18.12.2011
aus Lukas 1,26-38
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
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Maria hat leiblich zuerst erfahren dürfen,
was alle Christen geistlich erleben können:
Wenn wir entschieden "Ja" sagen zu Gott,
werden wir den Geist empfangen
und Jesus kommt in unser Herz.
Durch uns kann das Wort Fleisch werden.
Durch Maria ist Jesus zu uns Menschen gekommen.
Auch durch uns will Jesus zu den Menschen kommen.
Dies ist die schönste Vorbereitung auf Weihnachten:
- Sagen wir ein entschiedenes "Ja" zu Jesus!
(Genau wie Maria, sind uns natürlich auch Unsicherheit und Zweifel erlaubt.)
- Nehmen wir ihn in unser Herz auf.
- und geben ihn weiter an andere Menschen.
"Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du gesagt hast!"
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Das Hochfest der Geburt des Herrn
25.12.2011
aus Lukas 2,1-14
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,
Weil in der Herberge kein Platz für sie war.
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"Na, das ist ein Weihnachten: Es geht alles schief!
Nur Hektik und Stress, von Gemütlichkeit keine Spur.
Es sollte schön und feierlich werden, im Kreis von Familie und Freunden.
Statt dessen weit weg in einem fremden Nest.
Alle Menschen sind so unfreundlich.
Engelschor und himmlische Herrlichkeit - von wegen!
Das ist bei anderen, aber nicht bei uns.
Und dann noch der Ärger mit den Steuerbehörden!
Dabei fehlt uns das Geld an allen Enden.
Es sollte eigentlich ein Tag der Freude sein,
aber was bleibt ist Einsamkeit, Kälte, Unfreundlichkeit und kein Zuhause."
Diese Gedanken müssen wohl vor 2000 Jahren,
Maria und Josef durch den Kopf gegangen sein!
Auch heute erleben viele gefühlsmäßig
nicht so viel von Weihnachtsstimmung, wie sie sich wünschten.
Es gibt nur einen Grund, warum es doch ein besonderer Tag ist:
Heute ist für Dich,...............(Namen einfügen)
dein Retter geboren,
der Messias, dein Herr!
Trennen wir uns dieses Weihnachten von unseren Erwartungen.
Erwartungen sind Phantasie-Blickwinkel, die die Sicht auf die Wirklichkeit in einen engen Rahmen pressen.
Wenn der Tag nicht unseren Erwartungen entspricht,
übersehen wir alle schönen Dinge, die außerhalb unseres Erwartungsrahmens liegen.
Erwarten wir nur, das was sicher ist.
Sicherer als der Tod und die Steuern.
Sicherer als das Amen in der Kirche:
Jesus wird da sein!
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Oktavtag von Weihnachten
01.01.2012
aus Numeri (5. Mose) 6,22-27
Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Heil.
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Beginnen wir das neue Jahr mit Segen.
Wir sind von Gott gesegnet und berufen zu segnen.
Während früher noch häufig Weihwasserbecken an der Eingangstür waren
und die Eltern ihre Kinder segneten wenn sie außer Haus gingen,
hat heute der Segen kaum noch Platz in unserem Alltag.
Suchen wir nach neuen Formen und Anlässen Segen zu spenden.
Wenn ich nach meinen Shows Autogramme gebe,
frage ich nach dem Namen und schreibe „Gott segne Dich“ dazu.
Dabei denke ich an diese Person und bete still zu Gott, um den Segen.
Vielleicht finden Sie für Ihren Beruf ein ähnliches Ritual.
Ob sie den Segen über die Brötchen sprechen, die sie backen
und dabei an die Menschen denken, die sie essen werden.
Ob sie ein Email mit einem Stoßgebet wegschicken,
oder als Müllmann die Familie segnen, die Sie vom Müll befreien.
Suchen wir diese Woche nach einem Segensritual,
und füllen es mit Leben und Gebet.
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Erscheinung des Herrn
06.01.2012
aus Matthäus 2,1-12
Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes
in Bethlehem in Judäa geboren worden war,
kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem.
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Da brechen Menschen auf,
verlassen ihre Heimat und nehmen einen weiten Weg auf sich,
um Jesus zu begegnen.
Heute sind wir so etwas nicht mehr gewohnt.
Wenn wir etwas wollen, bekommen wir es gleich.
Bestellungen müssen am nächsten Tag da sein.
Mails sind in Null-Zeit um die Welt geschickt.
Wenn wir irgendwo hin möchten,
setzen wir uns in den Zug, ins Auto oder ins Flugzeug.
Keine Reise darf länger als einen Tag dauern.
Selbst in den Gottesdienst gehen viele nicht mehr zu Fuß
sondern setzen sich in ein Auto,
obwohl sie weniger als 30 Minuten zu laufen hätten.
Entdecken wir die Gnade des Weges neu.
Wir werden viel intensiver leben,
wenn wir auf etwas zu gehen.
Denn Kopf frei haben, sich auf unser Ziel einzustimmen.
Nehmen wir uns vor diese Woche vieles zu Fuß zu machen auch bei schlechtem Wetter.
Nutzen wir den Weg um mit Gott zu gehen.
Um am Ziel, Gott zu begegnen.
Im Gottesdienst,
in unseren Mitmenschen
oder auch nur in einem Geschenk seiner Güte.
Wenn wir zum Beispiel zum Essen gehen,
Einkaufen gehen
oder ins Theater gehen.
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Samstag, 5. November 2011 - 09:33 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls November
32. Sonntag im Jahreskreis
06.11.2011
aus Matthäus 25,1-13:
Mit dem Himmelreich wird es sein
wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen
und dem Bräutigam entgegengingen.
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Zünden wir diese Woche unsere Lampen an
und gehen Jesus entgegen.
Im Licht des Glaubens
und im Blick auf Jesus
sieht die Welt anders aus:
+ Fremde werden zu Geschwistern,
+ die Natur wird zur Schöpfung,
+ Besitz wird zum Geschenk
+ und Gott zu unserem Freund und Herrn.
Denken wir diese Woche immer wieder bewusst daran,
alles im Licht des Glaubens zu betrachten.
Ein Tagesrückblick in diesem Licht kann uns dazu helfen.
Nehmen wir aber auch immer genug Öl mit in den Alltag,
Damit dieses Licht nicht ausgeht.
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33. Sonntag im Jahreskreis
13.11.2011
aus Matthäus 25,14-30:
Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist;
Du erntest, wo du nicht gesät hast,
und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;
weil ich Angst hatte,
habe ich dein Geld in der Erde versteckt.
Hier hast du es wieder.
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Angst ist eine Ursünde.
Angst ist der Mangel an Vertrauen.
Meine Angst zeigt mir, wie wenig ich Gott zutraue.
(Bitte nicht falsch verstehen: Nicht die Angst im Sinn von Furcht/Ehrfurcht, oder Fürsorge)
Fürchte Dich nicht!
Dieser Spruch durchzieht die Bibel wie ein roter Faden.
Diese Woche ist die Woche des Mutes.
Zeigen wir Mut!
Riskieren wir was für das Reich Gottes!
Zeigen wir uns nicht ängstlich: "Das haben wir noch nie so gemacht!"
"Was werden die Anderen denken?"
Sonst wird Gott uns auch das eine Talent nehmen, das wir vergraben haben,
und es den Mutigen geben.
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TIPP:
Erledigen wir in dieser Woche die Weihnachtseinkäufe!
Dadurch entgehen wir dem Rummel.
Auch alle Weihnachtspost können wir schon schreiben
und wünschen einen besinnlichen Advent und gesegnete Weihnachten.
Auf diese Weise haben wir vielleicht selbst mal einen besinnlichen Advent.
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Letzter Sonntag im Jahreskreis
20.11.2011
aus Matthäus 25,31-46:
Wahrhaftig ich sage euch:
Was ihr für einen meiner geringsten Geschwister getan habt,
das habt ihr mir getan.
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Nehmen wir uns diese Woche vor, in jedem Menschen Christus zu sehen.
Überlegen wir morgens: Wem werde ich heute begegnen?
Wie werde ich ihn ihm Christus sehen und dienen?
Abends können wir nochmals nachdenken,
was aus dem Vorsatz geworden ist.
Lassen wir uns aber nicht entmutigen,
wenn wir wieder unserem Ideal nicht gerecht geworden sind,
sondern freuen wir uns auf die Begegnung mit Christus am nächsten Tag!
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1. Adventssonntag
27.11.2005
aus Markus 13,33-37:
Was ich euch aber sage, das sage ich allen:
Seid wachsam!
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Ein Mönch, der gerade den Hof kehrte,
wurde gefragt, was er tun würde, wenn er in wenigen Stunden sterben müsste.
Er sagte: Weiterkehren!
Seien wir bereit und wachsam,
im Frieden mit uns und allen;
damit wir ganz bei der Sache sein können, die wir gerade tun.
Achten wir vor jeder neuen Aufgabe auf unseren Atem,
werden wir uns bewusst, dass wir leben und wach sind.
Machen wir uns bewusst, dass Gott jetzt bei uns ist.
Genießen wir jeden Augenblick,
lassen wir uns nicht hetzen und den Augenblick verschlafen.
Seien wir wachsam in diesem Advent.
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Samstag, 1. Oktober 2011 - 19:43 Uhr
Bibelimpuls für Oktober
27. Sonntag im Jahreskreis
02.10.2011
Phillipper 4,6-9
Sorgt euch um nichts,
sondern bringt in jeder Lage
betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt,
Wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gegenwart mit Christus Jesus bewahren.
Was kann man sich Schöneres wünschen, was brauchen wir mehr
als die Sorglosigkeit und den Frieden des Herzens?
Und doch vertrauen wir eher billigen Werbesprüchen mit Glücksverheißungen und Zerstreuungen,
die kurz darauf wie Seifenblasen zerplatzen.
Die Ostkirche kennt das Jesus-Gebet oder Herzensgebet.
Es ist das Bestreben in jeder Lage zu beten.
Im Rhythmus des Atems den Namen Jesus beten,
um ihn in unser Leben einzulassen und unser Umfeld zu segnen.
Üben auch wir uns, besonders in dieser Woche in das ständige Beten ein.
Ob wir laufen, arbeiten, ruhen, essen, Fitness treiben.
Tun wir es mit Jesus im Herzen.
Und wirklich, ein Friede der alles Verstehen übersteigt
wird mit uns sein.
28. Sonntag im Jahreskreis
09.10.2011
aus Phillipper 4,12-14.19-20
Ich weiß Entbehrungen zu ertragen,
ich kann im Überfluß leben.
In jedes und alles bin ich eingeweiht:
In Sattsein und Hungern, Überfluß und Entbehrung.
Alles vermag ich durch ihn der mir Kraft gibt.
Eine Stärke von uns Christen ist,
dass unser Glück nicht so abhängig ist von Spaß, Vergnügen, Freizeit, Sinnlichkeit und Überfluss.
Leider ist es aber eine Schwäche von uns Christen,
dass wir es oft nicht verstehen, Spaß, Vergnügen, Freizeit, Sinnlichkeit und Überfluss in allen Zügen zu genießen.
Es ist unchristlich, wenn wir auf Kosten anderer
und auf Kosten unserer Beziehung zu Gott,
egoistisch nur an unser eigenes Vergnügen zu denken.
Ebenso unchristlich ist es aber auch, das Vergnügen, was uns widerfährt oder wir erreichen können,
nicht in vollen Zügen und in Dankbarkeit Gott gegenüber zu genießen.
Es ist unchristlich sich ein Kreuz auf zu schultern, das sich vermeiden lässt.
Ebenso unchristlich ist es ein Vergnügen abzulehnen, was sich uns anbietet.
Suchen wir diese Woche nach den großen und kleinen Vergnügungen,
und genießen wir sie in Dankbarkeit.
29. Sonntag im Jahreskreis
16.10.2011
aus Matthäus 22, 15-21
So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört!
Wie oft sind wir nur dem Staat gehorsam?
Was der Staat verbietet und bestraft, darf ich nicht tun.
Aber was er nicht verbietet, oder auch nur nicht kontrollieren kann,
halten wir für erlaubt.
Aber sollten wir nicht Gottes Gesetzt der Liebe höher achten?
Zum Beispiel wird Ehebruch nicht mehr bestraft.
(Zum Glück - was soll der Staat auch in Privatsphären rumschnüffeln, wo es kaum möglich ist, objektiv Schuld zuzuweisen!)
Aber ist es deswegen erlaubt?
Kann ich auf diese Weise nicht einen Menschen mehr verletzen, als mit einem Messer?
Auto fahren ist staatlich ohne Einschränkung erlaubt.
(Wie kann man auch die Motive prüfen?)
Aber ist es deswegen erlaubt
wegen jeder Kleinigkeit die Gesundheit und den Lebensraum meiner Mitmenschen zu gefährden?
Ist es erlaubt, dem Finanzamt,
und somit unserer Gemeinschaft,
vorzuenthalten, was sie nicht nachprüfen kann?
Überdenken wir diese Woche, wo wir dem Gesetz der Liebe Gottes etwas schuldig geblieben sind!
30. Sonntag im Jahreskreis
23.10.2011
aus 1 Thessalonicher 1, 5c-10
Ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn;
ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen,
die der Heilige Geist gibt.
So wurdet ihr ein Vorbild für alle Gläubigen in Mazedonien und in Achaia.
Kein Wort kann soviel Wirkung auf uns haben, wie ein Vorbild.
Lassen wir am heutigen Weltmissionssonntag das Wort in uns "Fleisch werden"!
Wir leben nicht allein.
Machen wir uns bewusst, dass unsere Freude und unser Handeln,
das Leben unserer Mitmenschen beeinflusst.
Leben wir als Vorbild.
Man soll sich erzählen, welche Wirkung der Glaube in unserem Leben hat
31. Sonntag im Jahreskreis
30.10.2011
aus Matthäus 23,1-12
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles was sie euch sagen,
Aber richtet euch nicht nachdem was sie tun;
denn sie reden nur, tun selbst aber nicht was sie sagen.
Wie viele Menschen bringen sich selbst um den Reichtum des christlichen Glaubens,
nur weil Gläubige und Verkünder sich nicht an das Evangelium halten.
"Ich bin kein Kirchgänger, weil die Christen auch nicht besser sind als andere.
- Die heucheln doch nur!"
- Schade um sie! Aber warum sollte mich das am Glauben hindern?
Selbst wenn der Papst morgen mit einem Maschinengewehr um sich schießen würde: - Das wäre schade um ihn, - Betrifft aber doch meinen persönlichen Glauben nicht.
Sollte ich deswegen seine Worte für den Frieden ablehnen,
wenn sie mich bereichern?
Gehen wir diese Woche auf Schatzsuche!
Lassen wir uns nicht abschrecken, von unglaubwürdigen Lebensstilen,
oder auch von langweiliger Verkündigung,
Sondern suchen wir was uns gut tut,
und lassen uns von Gott beschenken.

